|
Die Johanneskirche wurde 1909 als „Ostkirche" am Charlottenplatz eingeweiht. Der explosionsartig gewachsene Stadtteil im Osten Esslingens brauchte einen lokalen kirchlichen Sammelpunkt. Der Kirchenraum hatte einen schlichten Saalcharakter und war sehr zurückhaltend mit Jugendstil-Ornamenten ausgeschmückt. Ein kleiner Dachreiter barg die Glocke - ein Glöcklein aus dem 16. Jahrhundert, das aus dem Staub des Magazins der Stadtkirche hervorgeholt worden war. Unter dem Chorraum befindet sich ein kleiner Jugendraum. Die vom Ostkirchenverein als „Christuskirche" geplante Kirche wurde erst 1939 nach einer Renovierung in „Johanneskirche" umbenannt. In dieser Zeit waren auch die drei farbigen Glasfenster des Chorraums von Walter Kohler geschaffen worden. Mehrere weitere Renovierungen passten die Kirche der jeweiligen Zeit und ihren Bedürfnissen an. An Ostern 1996 wurde das letzte einer Reihe neuer, von Ada Isensee geschaffener Altarparamente eingeführt.
Seit 1929 besteht der Kindergarten Neckarstraße hinter der Kirche. Im oberen Stockwerk befindet sich der Kleine Saal.
Der Kindergarten Birkenweg wurde 1951 eingeweiht. Die Bunte Stube im Untergeschoss stellt ein weiteres Zentrum des Gemeindelebens dar. Sie wurde 2001 grundlegend renoviert.
Als letzter Gebäudeteil kam 1968 der Große Saal mit einer Küche hinzu, zunächst als Raum für den Seniorenclub gedacht, mit Jugendräumen im Untergeschoss, aber für viele Gemeindeaktivitäten geeignet.
Das Pfarrhaus in der Heilbronner Straße 21 stammt aus dem Jahr 1938. Darin ist das Pfarramt (Pfr. Hermann), das Gemeindebüro (Frau Eder) und das Büro von Diakon Hartog untergebracht.
|
|